Hasi (Osterwald) im Kastenkuchen

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Kastenkuchen mit Eierlikör und Schokohasen

Kennt ihr das auch? Man sieht ein Rezept im Internet und möchte es unbedingt direkt nachbacken. So erging es mir diese Woche mit einen Hefezopf. Grössenwahnsinnig, wie ich war, wollte ich direkt den 8-strängigen Zopf flechten und dachte, das wird mit Youtube und bebilderter Anleitung schon gut klappen. Denkste! Als ich nun mit Mehlfingern das Tablet betatschte, um eine Anleitung nach der nächsten zu suchen riss – und das kommt selten vor- dann der Geduldsfaden und ich stufte den Zopf zu 6 Strängen ab. Hier fand ich dann auch nun endlich eine Anleitung mit Ton und konnte der auch gut folgen. Leider war der Hefeteig auch nicht mehr so geduldig und verzieh mir das ständige Neurollen und Flechten nicht so ganz. Als ich dann einen halbwegs okayen Zopf hatte, ist er beim Aufgehen breit verlaufen und von den schönen Zöpfen war nix mehr da! Sehr schade eigentlich… geschmeckt hat es trotzdem gut. Aber ich werde wohl nochmal einen neuen Versuch starten, um das Ergebnis dann mit euch zu teilen.
Soviel zur Vorgeschichte…

Kastenkuchen mit Eierlikör und Schokohasen

Was das nun mit dem Hasenkuchen zu tun hat? Ich war so deprimiert, dass ich keinen schönen Zopf backen konnte, dass ich trotz der vorangeschrittenen Uhrzeit (es war mittlerweile halb 10 abends) noch ein Erfolgserlebnis brauchte. Zudem standen ja eigentlich noch die Kuchen im Glas auf dem Plan, die ins Osterkörbchen meiner Familie landen sollten. Den Restteig kann ich fürs Oster-Frühstueck mit den Kollegen am nächsten Tag mitnehmen. Also suchte ich schnell nach einem Rührteig-Rezept und wurde in der aktuellen Lecker Bakery fündig. Ausgerechnet bei dem herzigen Kastenkuchen zuckten die Finger… sowas wollte ich doch wie lang mal backen. Da es mittlerweile 10 Uhr abends war dachte ich mir, dass das mit dem viel Schlaf eh nix mehr wird und ich dann auch noch diesen Kuchen backen kann. Vielleicht kennen einige den Begriff Backwahn, der übrigens sehr bald mal im (Medizin-)Lexikon aufgenommen werden muss! Anstatt dem Herz sollte es -wenn schon, denn schon – österlich sein und so hoppelte das Häschen in die Kastenform. Wie genau man das macht, seht ihr unter dem Rezept auf meinem Pinterest-Board. Übrigens hat keiner meiner Kollegen herausbekommen, wie der Hase in den Kuchen gehüpft ist. 😉

Kastenkuchen mit Eierlikör und Schokohasen

Für einen hasigen Kastenkuchen braucht ihr:
375g weiche Butter
420g Mehl
200g Zucker
2 TL Vanille-Ex=trakt
Salz
7 Eier
1 Pck. Backpulver
150ml Eierlikör
100ml Sahne
etwa 5 TL Kakao
evtl. Kokosflocken

Kastenkuchen mit Eierlikör und Schokohasen

 

So wird’s gemacht:

  1. Kastenform fetten, Backofen auf 175 Grad (150 Grad Umluft) vorheizen.
  2. Butter, Zucker, Vanille-Extrakt und 1 Prise Salz mit dem Schneebesen cremig rühren.
  3. Eier nacheinander unterrühren. Dann die Sahne hinzugeben.
  4. Mehl mit Backpulver mischen und danach zum Butter-Ei-Gemisch hinzugeben.
  5. Mit Eierlikör abschmecken und kurz unterrühren.
  6. Teig halbieren und eine Hälfte kühl stellen.
  7. Die andere Hälfte mit Kakao und Kokosraspeln mischen, in die Kastenform geben und glatt streichen.
  8. 40-45 Minuten backen, dabei die Stäbchenprobe nicht vergessen.
  9. Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen und in circa 10-15 Scheiben schneiden.
  10. Mit einem Hasen-Keksausstecher Häschen ausstechen.
  11. Die Kastenform erneut fetten.
  12. (Ab hier bebilderte Anleitung auch unten) Die Häschen nacheinander in die Kastenform reihen und an der rechten Längsseite ablegen.
  13. Die linke Hälfte mit Teig füllen und danach die Häschen vorsichtig in die Mitte schieben.
  14. Nun die rechte Seite und dann die Oberfläche mit Teig bedecken.
  15. Den Kuchen nochmals für 45 Minuten backen.
  16. Kuchen auskühlen lassen und nach Belieben dekorieren.

Follow Stephie’s board Surprise Inside Cakes on Pinterest.

Kastenkuchen mit Eierlikör und Schokohasen

Und was mach‘ ich mit den Ausstech-Resten?
Auf keinen Fall wegschmeissen! Sondern entweder:
1. alles heimlich in den Mund stopfen oder:
2. Cakepops machen: Den Kuchen zerkrümeln und mit Kirschmarmelade vermischen. Danach die Kugeln noch mit Schokolade glasieren – fertig!

 

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So. Und wenn ihr bisher durchgehalten habt, dann klickt euch einfach weiter zu Tina Tausendschön. Da läuft noch bis zum 21. April die Osteraktion „Ach du dickes Ei“ Macht doch auch mit, es gibt auch etwas zu gewinnen. 🙂

Sweet Cake O' Mine xoxo

Auch lecker:

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selterkuchen

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ha, darauf hab ich gewartet. Ich hab mich schon gefragt wie du das gemacht hast. Ich hatte zwar eine Ahnung, wusste aber nicht ob du das auch wirklich so gemacht hast. Ich hatte das nämlich mal bei einem Tutorial zu Cupcakes gesehen mit so Herzchen drin, ich war mir nicht sicher, ob du das wirklich mehrmals ausstechen musstest und dann aneinander gereiht hast.

    Mit dem Hefezopf ist zwar nichts geworden, aber hey dein Kuchen sieht echt spitze aus! 😀

  2. Hei, bin ganz neu hier auf deinen Blogg gestossen. Hab grad den Schuko-Guglhupf im Ofen… Mhhhh…

    Und währenddessen bin ich noch auf den Hasenkuchen hier gestossen. Ideal für die kommenden Ostertage. Nur eine Frage hab ich: was meinst du könnte man statt des Eierlikoeres nehmen? Wir haben kleine Kinder, Stillende und Schwangere unter unseren Ostergästen. Reicht es eins zu eins mit Sahne zu ersetzen?

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