Pull Apart Bread Tricolore

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Pull Apart Bread Tricolore
Eigentlich wollte ich den Post mit einem verheisungsvollen „Oooohhh“ oder „Hmmmmhhhh“ anfangen, denn genauso schmeckt das Pull Apart Brot, dass ich gestern gebacken habe und liebevoll „Pull Apart Bread Tricolore“ genannt habe. Stattdessen bin ich noch ziemlich wutig und verärgert, wie oft man während einer 10-minütigen Radfahrt nach Hause fluchen kann. Ich musste geschlagene 4 Male eine Vollbremsung machen, weil mir die Vorfahrt genommen wurde, Leute achtlos auf die Strasse rennen oder Autos in der Kurve überholen. MANN! Warum macht ihr das? Ohne den Düsseldorfern auf den Schlips zu treten, aber so achtlos wie hier sind die Leute in anderen Städten kaum. Selbst als Fußgänger begebe ich mich des öfteren auf Schlängelkurs, da die Leute einfach stumpf geradeaus gehen, obwohl man entgegen kommt. Aber nun genug gemeckert, soviel negative Energie hat das Brot nun wirklich nicht verdient. Aber es musste einfach mal raus. 😉

Pull Apart Bread Tricolore

Pull Apart ist zwar längst nicht mehr der heiße Scheiss von übermorgen, aber das soll mich aber garnicht stören. Schon so lang wollte ich auch mal eins backen, denn optisch ist es eine Pracht. Und das Auge isst ja schließlich mit. Nachdem ich von dem Estonian Kringel schon so verzückt war und im Moment ein kleiner Hefeteig-Wahn bei mir ausgebrochen ist, wurde es längst Zeit, ein Pull Apart Brot zu backen. Pull Apart bedeutet auf deutsch nichts Geringeres als ‚auseinanderzupfen‘. Und genau das macht das Brot so herrlich – man kann ganz erlaubt mit den Händen draufloszupfen und braucht kein Messer. Zuerst wollte ich ein süßes Brot backen (mit Apfelmus, Zimt und Zucker…hmmmmh!), habe mich dann aber doch für eine herzhafte Variante entschieden, da ich eh noch etwas zum Mitnehmen auf die Arbeit brauchte. Und da ich noch Bärlauch im Kühlschrank hatte, kam mir die Idee daraus eine Art Pesto zu machen. Dabei braucht man keine Angst haben, dass das Brot zu matschig wird. Durch die Hitze verdunstet ein Teil des Wassers und der Rest macht das Brot schön saftig. Naja, so kam eben eins zum Anderen und ich bastelte das Pull Apart Tricolore: Grün für Rucola und Bärlauch, Rot für gegrillte Paprika und Weiss für Artischocken. Eigentlich sollte Weiss auch für Mozzarella stehen, aber der fristet nun – vergessen und allein – sein Dasein im Kühlschrank auf der Arbeit. Dummdidumm….

Das Grundrezept für den Hefeteig habe ich von Glasgeflüster und wer noch mehr „Pull Apart Inspirationen“ möchte, sollte ganz nach unten scrollen!

Pull Apart Bread Tricolore

Für ein Pull Apart Bread Tricolore braucht ihr:

Teig
1 Pck. Trockenhefe
2 TL Salz
350g Dinkelmehl (Weizen geht auch)
100ml Olivenöl
250 ml lauwarmes Wasser

Füllung
100g Bärlauch
100g Rucola
1 EL Olivenöl
eine Handvoll Nüsse
2-3 Artischocken (Konserve)
3 Scheiben gegrillte Paprika (Konserve)
getrockneter Thymian, Oregano, Knoblauch, Chili oder was ihr sonst mögt

Pull Apart Bread Tricolore

So wird’s gemacht:

  1. Mehl, Salz und Trockenhefe in einer Schüssel mischen. Dann das Wasser und das Olivenöl hinzugeben. Alles gut miteinander verkneten. Abgedeckt mindestens eine Stunde an einen warmen Ort ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten. Rucola und Bärlauch waschen und grob hacken. Dann mit 1EL Olivenöl und den Nüssen pürieren.
  3. Artischocken und Paprika in feine Scheiben schneiden.
  4. Den Hefeteig gut durchkneten.
  5. Dann zu einem 40x40cm grossen Quadrat ausrollen.
  6. Nun das Pesto gleichmäßig verstreichen. Darauf das Gemüse verteilen. Mit den Gewürzen bestreuen.
  7. Mit einem Messer oder Pizzaroller 24 gleichgrosse Vierecke schneiden.
  8. Nun vorsichtig alle Teile übereinanderstapeln. Den ganzen Turm in eine gefettete Kastenform geben. Vielleicht kann man auch jedes Viereck einzeln in die Kastenform geben und dort aneinander reihen.
  9. Bei 180 Grad 45 Minuten backen.

Pull Apart Bread Tricolore

Na, Appetit bekommen? Hier noch ein paar weitere Ideen, mit welchen leckeren Dingen ihr euer Brot belegen könnt:

Der Klassiker ist wohl das Cinnamon Pull Apart Bread bei Joy The Baker.

Frühlingsfrisch wird’s mit Bärlauch bei der Fressraupe.

Wer Knobi mag, wird bei Lebenslustiger auf seine Kosten kommen.

Sauer macht lustig und das Zitronenbrot bei Life Is Full Of Goodies sieht einfach wunderbar aus.

Und ohja! -mein Highlight ist das Pfirsich-Pull-Apart-Bread bei Karen’s Backwahn.

Sweet Cake O' Mine xoxo

Auch lecker:

Pizzabrot

Kartoffelbrot
vegane-pancakes

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wow, das sieht ja wahnsinnig gut aus! Bisher kannte ich aus der Bloggersphäre immer nur süße Variationen…die ich auch schon seit Ewigkeiten mal nachbacken wollte. Ich hoffe, ich schaffe es bald mal mein erstes Pull-Apart-Bread zu backen : )

    Viele Grüße
    Patricia

    P.S. Ich habe dich bei Bloglovin abonniert, aber schon seit Ewigkeiten keine Nachricht erhalten, dass bei dir ein neuer Post online gegangen ist. Wie geht das denn? Na ja, ich füge dich nochmal neu hinzu, hoffentlich klappt’s dann : )

  2. Liebe Stephanie,
    auch ich bin dem Pull-Apart Bread Wahnsinn verfallen und habe mich erst kürzlich daran versucht und ich bin begeistert! Bei meiner Variante ist die Füllung ebenfalls herzhaft: getrocknete Tomaten, Feta, Oliven und Spinat.
    Deine Version finde ich aber auch sehr lecker und wird auch versucht!

    Ganz liebe Grüße
    Elena

    • Hallo Elena!
      Mit Feta klingt das auch superlecker, ich hab gleich mal nachgeschaut, um dieBilder anzusehen. 🙂 Das nächste Brot lässt sicher nicht mehr lang auf sich warten. 🙂
      Liebe Grüße,
      Stephie

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