Easypeasy gebrannte Mandeln

gebrannte Mandeln einfach

Der Herbst war früher garnicht so mein Freund. Meistens ist es nasskalt, der Wind zerstört jeglichen Versuch einer Frisur und Sprühregen im Gesicht fühlt sich bei niedrigen Temperaturen auch nicht grade erfrischend an. Jetzt freue ich mich umso mehr, nach Hause zu kommen, ne Kanne Tee zu kochen und mich einzumummeln. Das (fast) Einzige, was mich bei grautrüben Wetter vor die Türe lockt ist Kirmes! Zwar windet es beim Breakdance nochmal umso mehr und die Hände frieren fest, aber ich mag es dort. Auch, wie sollte es anders sein, wegen den Leckereien. Die dürfen nie zu kurz kommen und eine Sache muss mindestens gegessen werden. Garnicht so einfach, sich da zu entscheiden. Während ich die Bude mit den größten und schönsten Schokoäpfeln ausspähe, ist Timo damit beschäftigt, Mandelbrennereien genau so abzupassen, dass die knallheißen Mandeln gerade aus dem Kessel gekippt werden. Und genau nach denen verlangt er dann auch. Meistens rücken die Verkäufer ungern mit den heißen Mandeln raus, die Verletzungsgefahr wollen sie wohl nicht in Kauf nehmen. Aber es gibt einfach nix besseres, als die gerade so geniessbaren, heißen Mandeln zu essen! Ausserdem wärmen die schön die Hände!
Und wenn keine Kirmes ist, ist das auch nicht schlimm. Denn ich bin noch viel, viel schneller als alle Mandelbrenner. Call me Speedy Mandelbrennerin Gonzalez! Alles, was ihr braucht sind Mandeln, Zucker, n bisschen Wasser und ne Mikrowelle. So schnell könnt ihr nicht mal Mandelbrennerei sagen, ha!

 
gebrannte Mandeln einfach

200g Nüsse
4 EL Zucker
2 EL Wasser
1/2 TL Zimt
eine handvoll Zucker oder Puderzucker zum Ummanteln

So wird’s gemacht:
Mandeln, Zucker und Wasser in einer mikrowellen-geeignteten Schüssel mischen. Bei 600 Watt die Nüsse 5 Minuten brutzeln lassen, nach der Hälfte der Zeit mal umrühren. Noch heiß im Zucker oder Puderzucker wälzen und abkühlen lassen. Achtung: flüssiger Zucker ist schweineheiß. Man sollte also nicht direkt losnaschen. 😉

gebrannte Mandeln einfach

Sweet Cake O' Mine xoxo

Star Wars – Todesstern Kuchen

Death Star Cake - Todesstern Kuchen / Star Wars

„De de de de dede de dedee
De de de de dede de de dedeeeee
de de dede de dedede de de de dedede dede dedede dededeeee
de de dede de dedede de de de dedede dede dedede dededeeee“

Na, habt ihr es alle mitgesummt und die Melodie erkannt? Eine kleine Hilfestellung gab es ja schon im Blogtitel. Darth Vader ist auf meinem Blog einmarschiert und möchte sich die Bloggermacht unter den Nagel reissen. Zu Hülf!

Death Star Cake - Todesstern Kuchen / Star Wars

Aber pah! Nicht mit uns, oder?! Timbo hatte so zu seinem Geburtstag die verantwortungsvolle Aufgabe, den Todesstern zu zerstören! Benötigte Hilfsmittel: ein großes Messer, viel Hunger und ne Kuchengabel.
Ich würde sagen, die Mission ist ihm gelungen!

Star Wars - Sternenzerstörer / Death Star Kuchen

Innen befindet sich der ganz ungefährliche, aber umso leckere Nutella-Quark-Kuchen der Tortentante. Auf ihrem Blog findet ihr auch detailierte Anleitungen, wie man eine Fondanttorte bäckt, was man alles vorbereiten muss und wie man den Canache zum Torten einstreichen kocht. Ich danke hier auch nochmal für die super Tipps und Hilfestellungen!

Death Star Cake - Todesstern Kuchen / Star Wars

Zwar ist mir nicht alles so hundertprozentig gelungen, wie ich es mir vorgestellt habe, bin aber für die zweite Fondanttorte doch ganz zufrieden. Spaß hat es alle Mal gemacht. Und wenn man beim Überreichen dann den Imperial March summt und in das verblüffte Gesicht vom Freund schaut, hat sich aller Aufwand schon zehn Mal gelohnt. Und eine kleine Steigerung zum Batman Kuchen vom letzten Jahr war es auch! 🙂

Sweet Cake O' Mine xoxo

[Back dich fit] Apfel-Zimt-Müsli mit Mandeln

Apfel-Zimt Müsli mit Mandeln - Back dich fit

Es passiert ja sogut wie nie, dass ich nicht weiss, welcher Wochentag ist. Vorallem, wenn wir auf’s Wochenende zusteuern. Der größte Unterschied zwischen Arbeitstag und Wochenende -neben dem längeren Schlafen- ist der Fakt, ob es Frühstück gibt. Unter der Woche gehe ich nie ohne aus dem Haus, um Energie für die Arbeit und die Radfahrt dorthin zu tanken. Besonders jetzt, wo ich bis auf die Pausen durchgehend stehe, merke ich, wie wichtig Frühstück ist. Am allerliebsten esse ich Müsli, denn das kann man morgens ganz fix zusammenmischen oder schon abends als Overnight Oats zubereiten. Und es wird vorallem nie langweilig! Als ich im Mutti Magazin das Rezept für das Schoko-Knuspermüsli gesehen habe, musste ich auch endlich mal selbst eins machen. Fertige Knuspermüsli finde ich einfach nur pappsüß und nicht so lecker. Anstatt Schokolade wollte ich aber mal etwas fruchtiges probieren und so adaptierte ich das Rezepte einfach für ein Apfel-Knuspermüsli. Leider verlor das Müsli beim Backen die feine Apfelsäure, also kamen schlussendlich noch getrocknete Apfelstücke dazu! Und Zimt durfte natürlich auch nicht fehlen. Achso… jetzt schulde ich euch ja noch die Antowrt, warum es am Wochenende nie Frühstück gibt. Da wird direkt nach dem Aufstehen zur Lieblings-Eisdiele gefahren….man gönnt sich ja sonst nix! 😉

Apfel-Zimt Müsli mit Mandeln - Back dich fit

Für eine große Dose Apfel-Zimt-Knuspermüsli mit Mandeln braucht ihr:

500g kerinige Haferflocken
90g brauner Zucker
3El flüssiger Honig/Agavendicksaft o.ä.
1 TL Zimt
100g Mandelkerne (grob gehackt)
1 Prise Salz
50ml neutrales Pflanzenöl
je nach Belieben getrocknete Apfelringe
300ml Apfelsaft

Apfel-Zimt Müsli mit Mandeln - Back dich fit

So wird’s gemacht:

  1. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Zucker und Apfelsaft in einen Topf geben und 4 Minuten köcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat und der Saft schön einreduziert ist.
  3. Topf vom Herd nehmen und das Öl. Zimt, Salz und Honig unterrrühren. Etwas abkühlen lassen.
  4. In einer großen Schüssel Nüsse und Haferflocken mischen, dann den Sirup hinzugeben. Vermengen, bis alles mit Sirup überzogen ist.
  5. Müsli gleichmäßig auf die Blecher verteilen und nacheinander im heißen Ofen 20 Minuten backen.
  6. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
  7. Apfelringe in kleine Stücke schneiden und unter das Müsli heben.

 

One apple a day…
 
Apfel-Zimt Müsli mit Mandeln - Back dich fit
Apfel ist nicht gleich Apfel, es gibt circa 20.000 verschiedene Sorten. Und bestimmt genauso viele Apfelrezepte. Vielfältig sind die Rotbäckchen auch in ernährungsphysiologischer Hinsicht. Sie schützen unter anderem vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma oder Gicht, der hohe Ballaststoffgehalt unterstützt eine gesunde Darmflora. Wie in vielen Obstsorten stecken die meisten Vitamine in der Schale und sollte deshalb lieber besser gereinigt als weggeschält werden. Bekannte Sorten sind zum Beispiel Boskoop, Gala, Golden Delicious und Elstar.

Sweet Cake O' Mine xoxo

Hanseaten [& Blog-News]

Hanseaten

Ich traue mich garnicht zu gucken, wann mein letztes Rezept hier online gegangen ist, puh! Die Zeit rast im Moment nur an mir vorbei und leider hatte ich in den letzten Wochen keinen Kopf zum Fotografieren und Schreiben, so dass viel Gebackenes undokumentiert blieb, leider! Der Grund für diese ungewollte Blogpause, wie es in der Bloggerwelt ja so schön heißt, ist aber ein sehr schöner, wie ich finde! Und den kann ich nun auch offiziell mitteilen. Wer mir auf Instagram folgt, hat es bestimmt auch schon gesehen! Die letzten Wochen standen im Zeichen des Umbruchs, einmal komplett umkrempeln, bitte! Ich habe lange hin- und her überlegt, Herzrasen aus Angst vorm Neuen und genauso viel (gedankliche) Freudesprünge gemacht, mich dann doch „getraut“ zu haben. Meinen alten Job als Motion Designer habe ich an den Nagel gehangen, beruflich den Resetknopf gedrückt und auf mein Herz gehört. Nun bin ich Auszubildende im ersten Lehrjahr in einem Münsteraner Café und lerne das Konditorenhandwerk in all seiner Vielfalt. Fast vier Wochen sind nun vorbei und ich muss als erstes Fazit sagen, dass ich einfach nur überwältigt bin, wieviel Spaß Arbeit machen kann. Zwar dampft mein Kopf vor lauter neuem Wissen, aber ich versuche alles Beigebrachte so gut wie es geht aufzusaugen und auch zu behalten. Schließlich soll aus mir ja auch was werden 😉

Hanseaten

Der Blog soll nun aber nicht zum Profi-Backblog mutieren, wo mit Fachwörtern um sich geschmissen wird. Hier soll es weiter um meine Backideen und Inspirationen gehen, die „Back dich fit“-Reihe wird auch bald weitergehen und ich freue mich jetzt schon auf ein paar herbstliche Rezepte. Ab und zu berichte ich aber bestimmt auch mal, wie es mir so als Lehrling geht und verrate ein paar Tipps und Tricks, wie eure Backwerke noch besser gelingen. Mal sehen, was sich so entwickelt. 🙂 Bevor meine Ausbildung begann, habe ich noch eine wunderschöne Woche mit meiner Familie und Timbo auf Hiddensee verbracht. Strand, viel Ruhe, leckerer Fisch und ganz viel Radeln, es war herrlich! Inspiriert davon musste ich mal Hanseaten backen, die lagen dort auch immer beim Bäcker. Aber da in mini alles toller ist kommen meine Hanseaten nichtmal halb so groß daher. Ihren Namen haben die Doppeldeckerkekse übrigens vom hanseatischen Wappen, dass ebenso rot-weiss gestreift ist.

Hanseaten

Für circa 20 Hanseaten braucht ihr:

Für den Mürbeteig:
125 g Butter
75g Puderzucker
1 Eigelb
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
200g Mehl

ausserdem:
Puderzucker
rosa Lebensmittelfarbe
rote Konfitüre (Johannisbeere, Kirsche, Himbeere…)

Hanseaten

So wird’s gemacht:

  1. Alle Zutaten für den Teig zusammenkneten und zu einem Rechteck formen.
  2. Im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 3mm dick ausrollen.
  4. Mit einem Blumen-Ausstecher Kekse ausstechen.
  5. Bei 180 Grad circa 8 bis 10 Minuten backen. Die Kekse abkühlen lassen.
  6. Dann aus dem Puderzucker und ein paar Tropfen Wasser einen Zuckerguss herstellen.
  7. Die Hälfte der Kekse mit einer Seite in den Zuckerguss tauchen und antrocknen lassen.
  8. Den Rest des Puderzuckers rosa einfärben oder bei Bedarf neuen Zuckerguss herstellen.
  9. Kekse trocknen lassen.
  10. Die Marmelade in einem Topf erhitzen. Die andere Hälfte der Kekse mit der Marmelade bestreichen und einen verzierten Keks obendrauf setzen.

Hanseaten

Sweet Cake O' Mine xoxo

Zitronencreme-Tarte

[Die hohe Schule der Patisserie] Zitronencreme-Tarte von Christophe Felder

Ich möchte es ja nicht zu laut herausschreien, aber ich glaube, der Sommer ist nun endlich richtig angekommen. Als hätte das glorreiche WM-Finale den Sommermärchenknoten platzen lassen. Und alle, die jetzt jammern, es wäre zu heiß: es wird auch schnell genug wieder Winter, brrrrr. Wie gut, dass ich hier noch ein paar Rezepte in der Warteschleife habe und der Ofen zum Glück ausbleiben kann! Es wird dennoch fruchtig frisch, denn ich habe zu meinem Geburtstag vor ein paar Wochen eine Zitronentarte aus dem Buch „Die hohe Schule der Patisserie“ von Christophe Felder gebacken. Eine wahre Patisserie- und Konditorbibel! Alle, die sich fürs Backen interessieren und auch mal ne Herausforderung suchen sei das Buch wärmstens ans Herz gelegt. Der Oberhammer war ein Rezept für Schokoladen-Blätterteig, was ich vorher noch nie gehört habe. Den probiere ich dann aber mal bei kühleren Temperaturen aus. 🙂 Heute bleibt es erstmal zitronig!

[Die hohe Schule der Patisserie] Zitronencreme-Tarte von Christophe Felder

Für eine Zitronentarte (22cm Durchmesser) braucht ihr:
Teig:
120g weiche Butter
80g Puderzucker
1 Vanilleschote (oder ein Pck. Vanillezucker)
25g gemahlene Mandeln (ohne Schale)
1 Prise Salz
1 Ei
200g Mehl

kandierte Zitronen:
1 unbehandelte Zitrone
100g Zucker
200ml Wasser

Zitronencreme:
2 unbehandelte Zitronen
120ml Zirtonensaft
120g Zucker
3 Eier (M)
175g Butter
100g Aprikosengelee

[Die hohe Schule der Patisserie] Zitronencreme-Tarte von Christophe Felder

So wird’s gemacht:

  1. Die weiche Butter in eine Schüssel geben und den Puderzucker daraufsieben. Die Vanilleschote auskratzen. Das Mark, die gemahlenen Mandeln und das Salz hinzufügen.
  2. Alles mit einem Holzspatel vermengen und zu einer homogenen Masse verrühren.
  3. Das Ei aufschlagen und unterrühren.
  4. Das Mehl darübersieben und untermengen, ohne den Teig allzu stark zu kneten.
  5. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  6. In der Zwischenzeit die Zitrone in 2mm dicke Scheiben schneiden.
  7. Den Zucker und das Wasser in einem Topf bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Die Scheiben in den Sirup geben und etwa 10 Minuten kandieren. Herausnehmen und abkühlen lassen.
  8. Den Backofen auf 180Grad vorheizen.
  9. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 2mm dick ausrollen.
  10. Einen Tortenring ausbuttern und mit dem Teig auskleiden.
  11. Den Teigboden mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. Im heißen Ofen 15 bis 20 Minuten backen.
  12. Für die Zitronencreme die beiden Zitronen schälen.
  13. Den Zitronensaft, Eier und Zucker in einen Topf geben. Die Zitronenschalen hinzufügen und unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen.
  14. Die gekochte Creme vom Herd nehmen und durch ein Sieb auf die in Stücke geschnittene Butter passieren.
  15. Mit einem Stabmixer 2 Minuten glattrühren, um der Creme eine homogene Konsistenz zu verleihen.
  16. Den Teigboden nach dem Backen abkühlen lassen, anschließend mit der lauwarmen Zitronencreme füllen.
  17. Im Kühlschrank 1 Stunde fest werden lassen.
  18. Die kandierten Zitronen auf Küchenkrepp abtropfen lassen und auf der Tarte verteilen.
  19. Aprikosengelee in einem Topf erwärmen und danach mit einem Pinsel auf die Tarte streichen.
  20. Bis zum Genießen in den Kühlschrank stellen.

[Die hohe Schule der Patisserie] Zitronencreme-Tarte von Christophe Felder

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Kirmeskuchen

Kirmeskuchen aus dem Buch Thüringer Festtagskuchen

 

Es geht nix über altbewährte Rezepte, schon tausendmal gegessen und immer wieder für gut befunden. Nix da mit ollen Cupcakes mit Frischkäsefrosting, ein Trend der mir bis heute ein Rätsel bleibt… Da lob ich mir meine Lieblingskuchen aus der Kindheit. Das sind meist traditionelle Rezepte aus der Thüringer und sächsischen Backstube, so gut wie immer mit einem Hefeteig als Boden. Insgesamt dauern sie eine Weile zu backen, da man meist 4 Komponenten herstellen muss: Boden, Füllung, Decke und Guss. Butter und Zucker spielen hier schon eine große Rolle. Aber so ein gutes Stück Kuchen isst man ja auch nicht ständig. Ausserdem steht auf dem Buch, aus dem das folgende Rezept stammt: Thüringer Festtagskuchen. Ohja, die Kuchen sind ein wirkliches Fest. Heute stelle ich euch den Kirmeskuchen vor. Ich war super begeistert, dass er genauso wie aus meiner Kindheit geschmeckt hat! Da schwelgt man gerne in Erinneringen. Plant also etwas Zeit ein, der Kuchen schmeckt am besten über Nacht durchgezogen.

Kirmeskuchen aus dem Buch Thüringer Festtagskuchen

Für ein Blech Kirmeskuchen braucht ihr:

Teig:
1x Hefeteig für Thüringische Blechkuchen

Belag:
100g Butter
50g Zucker
2 Eier
Zitronenschale
2 EL Zitronensaft
750g Quark
1 Päckchen Puddingpulver
400 ml Milch
3 EL Zucker

Guß:
175g Butter
3 EL Öl
200g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
4 EL Rum (hab ich weggelassen)
1/2 Fläschchen Rumaroma
3 Spritzer Bittermandelöl
2 große Eier
60g Mehl
1/2 TL Backpulver

Streusel:
75g Zucker
75g Mehl
50g Margarine
eine Handvoll Zucker

Kirmeskuchen aus dem Buch Thüringer Festtagskuchen

So wird’s gemacht:

  1. Einen Hefeteig nach Grundrezept zubereiten.
  2. Butter mit Zucker und Eiern verrühren.
  3. Zitronenschale und Zitronensaft hinzufügen.
  4. Den Quark unterziehen.
  5. Einen Pudding nach Grundrezept zubereiten (aber nur mit 400 ml Milch und 3 EL Zucker), leicht auskühlen lassen und zu der Quarkmasse geben. Kräftig verrühren.
  6. Mit dieser Quarkmasse, die nicht süß schmecken darf, einen ausgerollten Hefeteig bestreichen.
  7. Für den Guß die Butter zerlassen, Öl, Zucker, Rum, Rumaroma und Bittermandelöl zufügen und kräftig mit dem Schneebesen verrühren.
  8. Eier zugeben und weiter rühren.
  9. Zuletzt Mehl und Backpulver unterheben.
  10. Diesen süßen Guß auf die Quarkmasse geben.
  11. Aus Zucker, Mehl und Butter kleine Streusel kneten und auf dem Guß verteilen.
  12. Eine handvoll Zucker darüberstreuen.
  13. Backen bei 180 Grad für 30 bis 35 Minuten.

Kirmeskuchen aus dem Buch Thüringer Festtagskuchen

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[Tim Mälzer] Nusskuchen

Tim Mälzers Nusskuchen mit Knäckebrot und Schokolade

Im Moment häufen sich die Rezepte im Entwürfe-Ordner, schreien laut „Hallooooo, zeig mich der Welt! Ich bin doch so leckeeeer!“ „Ja, weiss ich doch auch“, antworte ich dann immer wieder und vertröste die Rezeptchen auf den nächsten Tag. Heute hat es der Nusskuchen von Tim Mälzer ans Licht der Blogwelt geschafft, jippie! Im Moment bleibt leider nicht so viel Zeit, die Rezepte sofort zu zeigen, aber es warten noch so viele tolle Sachen auf euch. Zitronentarte, Kirmeskuchen, Zebratorte, hmmmh! Aber jetzt erstmal zurück zum Nusskuchen. Der kommt ganz ohne Mehl aus, ersetzt wird dieses durch Knäckebrot. Cool, wa? Ich hab den Kuchen schon ziemlich oft gebacken und so kann man in schon in die Kategorie „Dauerbrenner“ schubsen. Veröffentlicht wurde das Rezept in Tim Mälzers ersten Kochbuch „Born to cook“.
Tim Mälzers Nusskuchen mit Knäckebrot und Schokolade

Für Tim Mälzers Nusskuchen braucht ihr:

8 Eier
140 g Butter
140 Zucker
200g Schokolade (gehackt)
200g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
7 Scheiben Knäckebrot (gerieben, geht gut mit ’nem Pürierstab)

Glasur:
200g Schokolade

Tim Mälzers Nusskuchen mit Knäckebrot und Schokolade

So wird’s gemacht:

  1. Die Eier trennen.
  2. Eigelbe und Butter schaumig rühren.
  3. Zucker hinzufügen und weiterrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat.
  4. Schokolade, Nüsse und Knäcke hinzufügen und alles miteinander verrühren.
  5. Eiweiß steif schlagen und unterheben.
  6. In eine gebutterte Kastenform füllen und bei 190 Grad (Umluft 170 Grad) ca. 50 Minuten backen.
  7. Kuchen komplett auskühlen lassen und dann mit der geschmolzenen Schokolade überziehen.

Tim Mälzers Nusskuchen mit Knäckebrot und Schokolade

Tim Mälzers Nusskuchen mit Knäckebrot und Schokolade

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Zitronen-Basilikum Limonade

Zitronen-Basilikum Limonade

April, April, der macht was er will! Wenn man mal so aus dem Fenster schaut, besteht das ganze Jahr wohl aus Aprils. Aprile, Aprillen, Aprilli. Ihr wisst schon. Als ich heute auf der Autobahn rumgurkte, habe ich von dunkelschwarzen Regenwolken, strahlendem Sonnenschein und mistigem Dauerregen alles gesehen. In der Hoffnung, dass mein heutiges Rezept den Sonnenmacher da oben gut stimmt, gibt es leckere Limonade für euch. Der Clou: wir haben Basilikum als Grundlage genommen. Wir? Naja, diesmal habe ich garnicht hinter dem Herd gestanden, sondern Timbo höchst persönlich! Der selbst gekrönte Limonadenkönig wollte nämlich mal selbst Limonade herstellen, nachdem wir bei What’s Beef die obersuperduperleckere ‚Homemade Lemonade“ getrunken haben. Und das ist dabei herausgekommen.

Zitronen-Basilikum Limonade

 
Dies ist zudem mein Beitrag zum Blogevent Zisch! Erfrisch mich! von Simones S-Küche. Alle Infos findet ihr beim Klick auf den Banner. Macht doch auch mit, bis zum 15. Juli habt ihr Zeit.
 
Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)
 
Zitronen-Basilikum Limonade

Für circa 0,8 Liter ml Zitronen-Basilikum Limonade braucht ihr:
65 g Zucker
20 große Basilikumblätter
2-3 große Zitronen (circa 100ml)

 
Zitronen-Basilikum Limonade

 
So wird’s gemacht:

  1. Den Zucker mit 65 ml Wasser in einem Topf aufkochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Den so entstandenen Läuterzucker vom Herd nehmen.
  2. Die Basilikumblätter wenn nötig abbrausen und trocken tupfen, dann grob hacken und zum heißen Läuterzucker geben. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
  3. Den Saft der Zitronen auspressen.
  4. Läuterzucker durch ein feines Sieb gießen und auffangen, das Basilikum mit einem Löffelrücken ausdrücken.
  5. Läuterzucker mit dem Zitronensaft und 600 ml kaltem Wasser aufgießen (oder nach eigenem Geschmack mit mehr oder weniger Wasser verdünnen) und dann in sterilisierte Flaschen füllen, gut verschließen.
  6. Bis zum Genießen in den Kühlschrank stellen.

Zitronen-Basilikum Limonade
 
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[Back dich fit] Frühstücks-Vollkornkekse

Kommt ihr morgens gut aus dem Bett? Oder seid ihr wie ich ein Rekord-Snoozer? Wäre Snoozen eine olympische Disziplin würde ich ohne große Anstrengung die Goldmedaille gewinnen: Snoozen bis zu anderthalbs Stunden gehören jeden Tag dazu. Ich müsste circa halb 8 aufstehen, der Wecker steht auf 6. Und dann wird sich im 5 Minuntentakt herumgerollt. Warum ich das mache? Ich habe jeden Tag aufs Neue die Hoffnung, wirklich mal um 6 direkt aus dem Bett zu hüpfen und voller Tatendrang in den Tag zu starten. Die Realität sieht bisher anders aus, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf! 😀

Frühstücks-Vollkornkekse
Um den Start in den Tag dann doch noch ein bisschen erträglicher zu machen, habe ich mir ein Rezept für Frühstückskekse ausgedacht. Die gibt es ja auch im Supermarkt zu kaufen, aber wenn man sich mal den Zuckergehalt ansieht, hat das irgendwie garnichts mehr mit einem gesunden Start in den Tag zutun. Ich könnte zwar auch schon Schoko-Sahnetorte zum Frühstück verdrücken, aber machen tu ich es trotzdem nicht. 😉 Die Frühstückskekse bestehen aus simplen Zutaten, die man eigentlich immer zu Hause hat und sie sind ruckzuck gebacken! Die Menge an Süßstoff kann je nach Geschmack variiert werden. Ein bis zwei Esslöffel reichen für mich aus, denn die Cranberries machen die Kekse schon süß genug. Das Rezeot kann acuh easy peasy veganisiert werden, dann einfach auf Alsan und Agavendicksaft zurückgreifen! Ich gebe zu, den Schönheitswettbewerb gewinnen die Kekse nicht. Aber morgens krieg ich die Augen eh noch nicht richtig auf… 😉

Frühstücks-Vollkornkekse

Für 15 Frühstückskekse braucht ihr:
65 g Butter / Alsan
1 – 2 EL Honig 7 Agavendicksaft /Reissirup
1 Handvoll Cranberries
1 Handvoll Haferflocken
90g Dinkelvollkornmehl
2 EL Amaranth

Frühstücks-Vollkornkekse

So wird’s gemacht:

  1. Butter und Honig verrühren.
  2. Danach Mehl und Haferflocken untermischen. Das geht am besten mit den Händen.
  3. Cranberries untermischen und den Teig 15 Minuten kaltstellen.
  4. Jetzt Plätzchen formen und 10 Minuten bei 180 Grad backen. Schmecken lauwarm auch ganz wunderbar!

 

Frühstücks-Vollkornkekse

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Gedeckter Erdbeerkuchen

Gedeckter Erdbeerkuchen /  deli magazin

Wir befinden uns ja grade in der allerschönsten Zeit des Jahres. Nicht wegen dem im vorigen Post erwähnten Geburtstag, sondern wegen der Erdbeeren! Erdbeeren, Erdbeeren, Erdbeeren! Juhu! Ich kann meine Euphorie über die Erdbeerzeit ja kaum in Grenzen halten. Hallo? Erdbeeren! Wie gut, dass ich auch drei tolle Erdbeerfreundinnen kenne. Wie man so eine wird, ist aber streng geheim und der Schlüssel dazu tief unter den Erdbeerpflanzen begraben. Ausserdem sind vier Erdbeerfreundinnen auf einem Haufen schon mehr als genug, da reicht das Feld gerade so aus, bis alle Bäuche mit den roten Früchten gefüllt sind!

Als meine Familie, Timbo und seine Eltern mir zu Weihnachten die Kitchen Aid geschenkt haben, wurde sie liebevoll Erdbeerchen getauft, denn sie strahlt in ihrem Purpurrot wie die schönste Erdbeere unter der Sonne. Es vergeht kaum ein Tag, an dem bei mir keine Beeren auf dem Teller landen. Eine Schande, dass der Blog hier nicht mit Erdbeerrezepten überquillt! Aber die meisten esse ich am liebsten pur oder mit Quark. Zum Geburtstag gab es dann auch mal einen Erdbeerkuchen, der eigentlich ein gedeckter Himbeerkuchen ist. Aber die gab es am Backtag nicht und Erdbeeren sind doch immer ein adäquater Ersatz. 🙂 Das Rezept stammt aus der aktuellen deli. Der Kuchen ist mit seinem Buttergehalt allerdings ein echtes Schwergewicht und so wirklich nur etwas für sonntags. Schmecken tut er dafür umso besser, am besten frisch aus dem Ofen!

Gedeckter Erdbeerkuchen /  deli magazin


Für einen gedeckten Erdbeerkuchen mit 10 Stücken braucht ihr:
270g Mehl
60 g Puderzucker
Salz
125g kalte Butter in kleinen Stücken
5 Eier (Gr. M)
300g Erdbeeren (oder Himbeeren)
250g weiche Butter
230g Zucker
2 Pk. Vanillezucker
250g gemahlene Mandeln

Gedeckter Erdbeerkuchen /  deli magazin

So wird’s gemacht:

  1. 250 g Mehl, Puderzucker und 1 Prise Salz mischen.
  2. Kalte Butter und 1 Ei zugeben, erst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen und flach drücken. In Klarsichtfolie gewickelt 30 min. kalt stellen.
  3. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rund (30 cm Ø) ausrollen. In eine gefettete Springform (26 cm Ø) legen und dabei vorsichtig an den Rand drücken. Teig in der Form erneut 30 min. kalt stellen.
  4. Himbeeren verlesen.
  5. Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker mit den Quirlen des Handrührers mind. 5 min. schaumig schlagen. 4 Eier nacheinander jeweils 30 Sek. lang unterrühren. Mandeln und 20g Mehl unterheben.
  6. Die Hälfte der Mandelmasse in die Springform geben.
  7. Himbeeren darauf verteilen und mit der restlichen Mandelmasse bedecken.
  8. Im heißen Ofen bei 170 Grad (Umluft 160 Grad) auf einem Rost im unteren Ofendrittel 80 Minuten backen. In der Form vollständig abkühlen lassen.
  9. Mit Puderzucker bestreuen und mit Schlagsahne servieren.

 

Erdbeerkuchen (6 von 13)_mini

Sweet Cake O' Mine xoxo

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